Gozo im Winter
Winterimpressionen von dem grünen Gozo!

Englisch lernen in der Sonne – Infos, Meinungen, Erlebnisse und vieles mehr!
Winterimpressionen von dem grünen Gozo!
Heute steht die Mittelmeerinsel Malta auf der Reiseroute vom ORF. Die Republik Malta besteht aus mehreren Inseln. Malta, Gozo und Comino. In nur zwei-einhalb Flugstunden hat man die Inselwelt von Wien-Schwechat aus erreicht.
Valletta ist heute noch eine der bestgesicherten Städte der Welt.
Eine Ritterstadt am Mittelmeer. Das ist Maltas Hauptstadt, Valletta. Umgeben von mächtigen Wehrmauern und Bastionen ist Valletta wahrscheinlich heute noch eine der bestgesicherten Städte der Welt.
Phönizier, Römer, Araber, Normannen, Napoleon Bonaparte und viele andere haben hier ihre Spuren hinterlassen.
Ein Andenken an die Kolonialzeit ist der Linksverkehr in Malta.
Valletta: Kleinste Hauptstadt der EU
Ein Andenken an die britische Kolonialzeit ist der Linksverkehr in Malta. Valletta ist die kleinste Hauptstadt der EU, aber enorm reich an kulturellen Schätzen, so der Reiseexperte Reinhard Pfneiszl.
Berühmteste Sehenswürdigkeit: Hypogäum
Die berühmteste Sehenswürdigkeit Maltas liegt tief unter der Erde: Das Hypogäum. Eine Tempelanlage mit verwinkelten Gängen und Nischen, mit Grabkammern, die aus dem dritten Jahrtausend vor Christus stammen.
St. John´s Co-Cathedral
Fast 300 Jahre lang gab der Ritterorden der Johanniter in Malta den Ton an.
Die bedeutendste Kirche in Valletta, St. John´s Co-Cathedral, ist dem Schutzpatron der Johanniter geweiht: Johannes dem Täufer.
Das morbide Ambiente in der Kirche wird mit Totenschädeln und Skeletten, mit denen die Grabplatten verziert sind, unterstrichen.
Spektakuläre Parade
Fesche Uniformen und jede Menge Zuschauer erwartet Touristen ein bis zwei Mal im Monat bei der historischen Militärparade im Fort St. Elmo in Valletta.
Etwa 70 Männer, sie alle tragen historische Kostüme, sind die Stars des Spektakels.
Kleinste Insel: Comino
Comino ist die kleinste maltesische Insel. Comino misst drei Quadratkilometer.
Hier ist Platz für ein 100 Zimmer-Hotel, einen Aussichtsturm, eine Polizeistation, eine kleine Kirche und eine Blaue Lagune.
Im Sommer baden hier hunderte Touristen, dann kann auch ein bisschen eng werden.
Zweitgrößte Insel: Gozo
Auch auf der zweitgrößten Insel, in Gozo, fühlt man sich sehr schnell zu Hause. In Gozo gibt es etwa 15 Ortschaften und eine Ampel.
Wenn in Gozo der Fasching gefeiert wird, ist die ganze Insel auf den Beinen. In dem Örtchen Nadur findet ein sehr stiller Umzug statt.
Die Menschen wollen nicht erkannt werden, sind völlig verhüllt und sprechen kaum.
Von der großen Insel Malta ist Gozo nur eine halbe Stunde mit der Fähre entfernt.
Badewannentemperaturen im Sommer
Im Sommer hat das Mittelmeer Badewannnentemperaturen, 25 Grad Celsius sind keine Seltenheit.
Die glasklare Sicht unter Wasser und die bunten Fischschwärme, die sich hier tummeln, machen Gozo zu einem beliebten Ziel für Taucher.
Fischerdorf Marsaxlokk
Wer den Fisch lieber auf dem Teller hat, wird in Malta auch nicht enttäuscht werden. Das Fischerdorf Marsaxlokk ist ein wahrer Touristenmagnet.
Im Wasser dümpeln bunt bemalte kleine Fischerboote und im Morgengrauen holen die Fischer ihre Netze ein.
Malta: “Klein-Hollywood”
Malta ist auch als Klein-Hollywood bekannt. Hier wurde beispielsweise der Comic “Popey – der Seemann” verfilmt.
Die Filmkulisse ist stehengeblieben und ein Tummelplatz für Familien mit Kindern, so Reinhard Pfneiszl.
Quelle: ORF
Die neuen Preise für 2010 wurden in der letzten Woche bei vivardo Sprachreisen für die Sprachschulen bzw. das
Programm für Sprachreisen auf Malta online gestellt. Auf den Seiten www.vivardo-Sprachreisen.de, www.global-village-malta.de und www.chamber-college-malta.de präsentiert vivardo Sprachreisen neben den neuen Preisen auch ein erweitertes Programm.
In diesem Jahr werden auch speziell zusammengestellte Sprachreisen Pakete für Familien angeboten. Diese beinhalten vom Sprachkurs für die ganze Familie, die entsprechende Unterkunft, Transfer und wenn gewünscht auch Kinderbetreuung für die ganz Kleinen. vivardo Sprachreisen stellt ein individuelles Programm gern für Sie zusammen!
Ganz schön schwierig, sich nach einem Jahr im Ausland zu Hause wieder zurechtzufinden.
Schülerin Sylvana kam aus Japan und schmollte tagelang, Friedrich aß stets Weißbrot wie in Frankreich, und US-Rückkehrerin Leonie ging gleich ins Internat – drei Geschichten vom Heimkommen.
Leonie, 17, zurück aus den USA: Danke, ich bin gut
“Im Flugzeug von New York zurück nach Deutschland wurde ich von einer Stewardess gefragt, ob ich einen Orangensaft trinken möchte. ‘Nein, danke, ich bin gut!’, rief ich und erntete einen verwirrten Blick. Weil ich ein ganzes Jahr nur Englisch gesprochen habe, hatte ich noch das englische ‘Thanks, I’m fine’ im Kopf.
Solche Fehler passierten mir in den ersten Wochen in Deutschland ständig. Außerdem habe ich mir neue Redewendungen angewöhnt. Meine amerikanischen Freunde sagten zum Beispiel häufig: ‘What the heck!’, auf Deutsch: ‘Was zum Teufel!’ Ich fluche jetzt ständig zum Teufel, das habe ich vor den USA nicht gemacht.
Die deutschen Häuserfassaden kommen mir nackt vor. In den USA schmücken die Leute ihre Häuser mit USA-Flaggen und stellen sich blaurote Schilder für Barack Obama in den Vorgarten. Solche Schilder gibt es dort in jedem Supermarkt. Ich muss mich daran gewöhnen, dass die Deutschen nicht so politikbegeistert sind.
Außerdem sind sie weniger gesprächig. Ich werde nun nicht mehr im Laden von wildfremden Leuten angesprochen und gefragt, wie es mir geht. Dafür darf ich in Deutschland auch etwas anderes antworten als ‘Danke, mir geht’s sehr gut’, wenn mich mal jemand nach meinem Befinden fragt.
Jobben für das Rückflugticket
Mir fehlt die amerikanische Spontaneität. Spontan Urlaub nehmen, um nach New York zu fahren – das war für meine Gasteltern normal. In Deutschland muss jede Aktivität tagelang im Voraus geplant werden.
Aber am meisten vermisse ich meine Gasteltern und Freunde. Ich hätte nie gedacht, dass man in nur einem Jahr so feste Freundschaften knüpfen kann. Als ich mich in Amerika von meinen Freundinnen Marie und Michaela verabschieden musste, haben wir alle geheult. Es ist furchtbar, nicht zu wissen, wann ich die beiden wiedersehen werde. Ich muss mir unbedingt einen Nebenjob besorgen, um mir für nächsten Sommer ein Rückflugticket leisten zu können.
Außerdem fehlt mir der amerikanische School Spirit. Nach meiner Ankunft in Deutschland war ich direkt wieder an meiner alten Schule, denn es waren noch zwei Wochen Zeit bis zu den Sommerferien. Die Stimmung ist ganz anders, man merkt, dass sich die Schüler nicht so sehr mit der Schule identifizieren wie in Amerika.
Nach den Ferien habe ich meine alte Schule verlassen, um ein International Baccalaureate auf dem Internat Louisenlund zu machen. In den USA bin ich auf die Idee gekommen, mich dort um ein Vollstipendium zu bewerben. Vorher habe ich nie über ein internationales Abi nachgedacht. Jetzt weiß ich, dass das genau das richtige für mich ist, weil ich nach meinem Jurastudium gern im Ausland arbeiten möchte.”
Quelle: Spiegel.de (http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,614627,00.html)
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